Wasserflecken auf Holz: Ursachen und wie man sie loswird
Weiße und schwarze Wasserflecken auf Holztischen haben unterschiedliche Ursachen. Was bei beiden hilft und wie du künftige Flecken verhinderst.
Weiße Ränder auf dem Holztisch nach einem Glas Wasser oder einer Kaffeetasse sind ärgerlich, aber in den meisten Fällen reparierbar. Wichtig dabei: weiße Flecken und schwarze Flecken haben unterschiedliche Ursachen und brauchen unterschiedliche Behandlungen. ## Weiße Wasserflecken Weiße Ringe entstehen wenn Feuchtigkeit in die obere Schicht der Öl- oder Lackoberfläche eindringt. Das Holz selbst ist meist noch nicht betroffen. Die trübe Färbung entsteht durch Lichtbrechung in eingeschlossenen Feuchtigkeitspartikeln. Was hilft: Wärme durch ein trockenes Baumwolltuch und ein Bügeleisen auf niedrigster Stufe ohne Dampf. Kurz über den Fleck fahren. Die Wärme treibt die Feuchtigkeit heraus. Ergebnis ist danach meist sofort sichtbar. Föhn auf mittlerer Stufe über den Fleck halten und sanft bewegen. Nicht zu heiß und nicht zu lange an einer Stelle. Nach beiden Methoden: Stelle leicht einölen und polieren. ## Schwarze Wasserflecken Schwarze Flecken entstehen wenn Feuchtigkeit tief ins Holz eingedrungen ist und das Holz sich verfärbt hat. Bei Eiche reagiert die Gerbsäure mit Wasser und Metall zu einer dunklen Verbindung. Diese Flecken sind schwieriger zu entfernen. Bei kleinen schwarzen Flecken kann die betroffene Stelle mit Oxalsäure, einer Holzbleiche, behandelt werden. Das ist ein aggressives Mittel, das das Holz aufhellt. Danach muss die Stelle geölt werden. Bei großflächigen schwarzen Flecken hilft oft nur das Abschleifen bis auf das unbeschädigte Holz und eine Neubehandlung. ## Vorbeugung Untersetzer unter Gläsern, Vasen und Kerzen. Wasserpfützen sofort abtupfen, nicht wischen. Tischdecken oder Tischsets beim täglichen Essen schützen die Platte zusätzlich.